23 August 2016

[Rezension]: "Me Before You" von Jojo Moyes (01)






Originaltitel: Me Before You
Verlag: Penguin Random House
Preis:  $ 9.99 (Print)
              $ 9,99 (eBook)
Erscheinungsdatum: 05. Januar 2012
Seitenanzahl: 512
Reihe: Band 1 (Dilogie)
Bewertung: *** (3.5) 





They had nothing in common until love gave them everything to lose . . . 

Louisa Clark is an ordinary girl living an exceedingly ordinary life—steady boyfriend, close family—who has barely been farther afield than their tiny village. She takes a badly needed job working for ex–Master of the Universe Will Traynor, who is wheelchair bound after an accident. Will has always lived a huge life—big deals, extreme sports, worldwide travel—and now he’s pretty sure he cannot live the way he is. 

Will is acerbic, moody, bossy—but Lou refuses to treat him with kid gloves, and soon his happiness means more to her than she expected. When she learns that Will has shocking plans of his own, she sets out to show him that life is still worth living.

Prologue

2007

When he emerges from the bathroom she is awake, propped up against the pillows and flicking through the travel brochures that were beside his bed.



"Me Before You", auf Deutsch "Ein ganzes halbes Jahr", habe ich im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks gelesen. Unterwegs habe ich die Geschichte außerdem als Hörbuch weiter gehört.
Der Hype um dieses Buch war oder ist ja riesengroß und dadurch hatte ich auch wirklich hohe Erwartungen, die leider nicht vollständig erfüllt werden konnten. Aber wenn alle um einen herum total euphorisch sind, hätte das Buch auch wirklich kaum eine Chance gehabt, diese Erwartungen zu erfüllen.

Nachdem Louisa Clark ihren geliebten Job in einem kleinen Café verliert, muss sie sich als alleinige Verdienerin der Familie schnell einen neuen Job suchen. Doch die Angebote sind knapp und das Arbeiten in einer Hühnerfabrik setzt ihr nervlich ziemlich zu. Als sie überraschend von den Traynors als eine Art "Babysitter" für den querschnittsgelähmten Will eingesetzt wird, setzt Lou alles daran, ihm zu zeigen, wie schön das Leben doch sein kann.

Lou lebt ein ganz normales Leben in einer Kleinstadt, hat einen langjährigen Freund und eigentlich keine Pläne für die Zukunft. Sie ist 27 Jahre alt und lebt noch bei ihren Eltern. Zunächst wirkt sie sehr kindisch und so, als würde sie jegliche Veränderung in ihrem Leben Abgrundtief verabscheuen. Mit der Zeit wird sie allerdings sehr viel aufgeweckter und vor allem lebenslustiger. Ihr größtes Merkmal sind wohl ihre Kleidungsstücke, die teilweise grell bunt, aber immer ziemlich verrückt aussehen.
Will Traynor ist nach einem schweren Unfall an seinen Rollstuhl gefesselt und kann bis auf seinen Kopf und minimal die Finger nichts mehr bewegen. Er ist sehr frustriert, depressiv und immer schlecht gelaunt - was in seiner Situation auch wahrlich kein Wunder ist. Denn früher war er ein erfolgreicher Geschäftsmann, sehr sportlich und immer unterwegs.
Für Lou ist das ganze zunächst nur ein Job. Sie versucht Will zu unterhalten, bekocht und füttert ihn und macht eben alles was er benötigt. Doch eigentlich hat Will ganz andere Pläne, die er nach einem ganzen halben Jahr in die Tat umsetzten möchte...
Gleich zu Anfang lernt man Lous Familienmitglieder kennen, die ich alle samt nicht leidern konnte. Ihren Vater und ihre Mutter, sowie ihre ältere Schwester mit ihrem Sohn, die sich wirklich alles herausnimmt. Manchmal hätte ich Lou schütteln können, was sie alles über sich ergehen lässt. Auch ihren Freund Patrick konnte ich nicht leiden, obwohl er im Grunde vielleicht ein ganz netter Kerl ist. 

Mir hat der Schreibstil von Jojo Moyes sehr gefallen und auch das Englisch ist wirklich nicht schwer. Ich bin gleich in die Geschichte hinein gekommen und war gespannt was alles passiert. Doch erstmal passierte gar nichts. Erst nach gut der Hälfte nahm das Buch für mich an Spannung auf und ich wollte auch wissen wie es weiter geht. Natürlich punktet es eher mit der Atmosphäre, die Moyes auch wirklich gelungen herüber bringt. Aber dennoch hätte ich mir mehr Handlung gewünscht. Gegen Ende musste ich ein paar Tränen verdrücken, aber trotzdem konnte mich die Geschichte von Lou und Will nicht komplett emotional mitnehmen. Das lag vielleicht auch daran, das mir das Ende bereits bewusst und somit keine große Überraschung mehr war. 
Alles in allem bin ich froh die Geschichte gelesen zu haben, hatte aber mehr erwartet. Gerade im Vergleich zum Film, wo sozusagen die für mich langweiligen Stellen gestrichen wurden, konnte das Buch nicht glänzen. Deshalb vergebe ich 3,5 Eulen.
Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die «Sunday Morning Post» in Hongkong und den «Independent» in London gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in Essex. Mit ihrem Roman «Ein ganzes halbes Jahr», der aktuell in Hollywood verfilmt wird, gelang ihr international der Durchbruch – auch in Deutschland stand der Roman monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste.






Band 2: After You
Den Film kann ich wirklich nur empfehlen. Er hat mir seltsamerweise besser gefallen als das Buch, was wahrscheinlich an den weniger langatmigen Sequenzen lag. Überhaupt empfinde ich die Umsetzung als nahezu perfekt und auch die Schauspieler und das Setting ist meiner Meinung nach grandios!
*Taschentuchalarm!*










Kommentare:

  1. Hi :D

    Ich liebe das Buch :D Am Wochenende habe ich auch den Film gesehen und da gabs nur eine kurze Stelle, wo ich weinen musste. Ich muss sagen, mir hat das Buch besser gefallen, es hat mich ein wenig mehr berührt! :D

    Liebe GRüße
    Jessi

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    1. Hallo Jessi,
      ich glaube wie dir geht es den meisten :D
      Ich bin wohl (leider) eine Ausnahme...

      Liebe Grüße,
      Jana

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