07 September 2014

[Rezension]: "Das Mädchen auf den Klippen" von Lucinda Riley





Originaltitel: The Girl on the Cliff
Preis: € 9,99 [D]
Ausgabe: Taschenbuch
Seitenanzahl: 464
Reihe: Einzelband
Bewertung: **** (4)
Verlag: Goldmann
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"Wir Menschen leben und treffen Entscheidungen, als wären wir unsterblich." (Seite 220)



Ein Haus an den Klippen, eine schicksalhafte Liebe und ein Mädchen auf der Suche nach seiner Mutter ...

Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay wird Grania jäh aus ihren trüben Gedanken gerissen: Am Rande der Klippen steht ein Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet. Der Wind zerrt an der zerbrechlichen Gestalt, und von plötzlicher Sorge ergriffen spricht sie das Kind an. – Ohne es zu ahnen, stößt Grania durch diese Begegnung die Tür zu einer über Generationen reichenden, tragischen Familiengeschichte auf – ihrer Geschichte.

„Ich.”

"Das Mädchen auf den Klippen" ist mein Erster, aber bestimmt nicht der letzte Roman von Lucinda Riley. 
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich könnte es glatt noch einmal lesen. Die Geschichte ist in der Er/Sie Perspektive verfasst worden. Das hat mich am Anfang noch etwas irritiert, aber nach einiger Lesezeit hatte ich mich doch daran gewöhnt. 


Zunächst beginnt die Handlung mit Grania, die nach einer Fehlgeburt nach Hause zurückkehrt. Damit lässt sie ihr altes Leben und auch ihren Verlobten Matt in New York zurück. In Irland trifft sie auf das Mädchen Aurora und freundet sich mit ihr an. Granias Mutter ist über diese Bekanntschaft alles andere als begeistert, da beide Familien eine enge und langwierige Geschichte verbindet.
So erhält Grania Briefe ihrer Urgroßmutter Mary und erfährt einiges über ihre Vergangenheit. 
Nach einem Zeitsprung in das Jahr 1914 findet ein Protagonistenwechsel statt. Nun erfährt man einiges über Mary und wie beide Familien in Zusammenhang stehen.
Meiner Meinung nach ist dies eine sehr interessante und spannende Lösung die Familiengeschichte näher zu bringen. 
Eigentlich werden so zwei Geschichten in einem Buch erzählt, welche beide super spannend und unterhaltsam geschrieben wurden. 
Allerdings haben mich die Familienumstände auch leicht verwirrt, konnten aber durch einen von Aurora gemalten Stammbau aufgeklärt werden. 
Dies ist nämlich ein weiterer wichtiger Aspekt. Denn eigentlich verfasst Aurora ein Buch für Grania, welches wir dann lesen. So kann man auch sehr schnell den Werdegang von Aurora und ihrer Familie zwischen den Zeilen nachvollziehen.


In diesem Roman tauchen sehr viele verschiedene Charaktere auf. Das besondere war auch, dass selbst die Nebencharaktere eine sehr große Rolle gespielt haben und keiner in den Hintergrund verschwunden ist. 

Das einzige was mich wirklich gestört, aber nichts mit der Handlung zu tun hat, ist, dass die Autorin ständig "Ja" verwendet und ich da zwischendurch leider sehr drauf geachtet habe. Dies hat meinen Lesefluss an manchen Stellen enorm beeinträchtigt.


Trotzdem hat mir dieser wunderbare Roman und die beiden Geschichten dahinter sehr gut gefallen. Daher bekommt "Das Mädchen auf den Klippen" 4 von 5 Eulen.
Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden.Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.






"Das italienische Mädchen"











"Das Engelsbaum"

Kommentare:

  1. Huhu,

    Das "Ja" hab ich garnicht so wahrgenommen, ist leider auch schon etwas länger her als ich das Buch gelesen habe, aber seitdem mag ich die Autorin und war erstmal nach dem Buch hin und weg :)

    Alles Liebe
    Nadine ( Deine 104 ;) )
    http://missi100.blogspot.de/

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    1. Mir ist es komischerweise richtig doll aufgefallen. Aber trotzdem hat genau dieses Buch auch bei mir die Begeisterung an den Romanen von Lucinda Riley geweckt :)

      Liebste Grüße,
      Jana

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